2 Inhalte der Investor Relations

Das Wichtigste in Kürze

Der Wert eines Unternehmens wird in der mittleren und langen Frist definiert von  

  • der Entwicklung des jeweiligen Absatzmarktes,  
  • der Unternehmensstrategie,  
  • der betriebswirtschaftlichen Leistung im Allgemeinen,  
  • dem Umsatz- und Gewinnwachstum respektive der Kapitalverzinsung im Spezifischen,  
  • der Qualität und Kommunikationsstärke des Managements.

Investoren wollen wissen, wo das Unternehmen genau steht, und ebenso genau, wohin es will. Das Unternehmen hat dafür die richtigen Informationen zur Verfügung zu stellen.

Die Kapitalmarktstory ist das Herzstück der Investor Relations. Sie dreht sich im Kern darum, wie das Unternehmen in der Zukunft Umsatz und Gewinn steigern respektive die Dividende verdienen wird.

Was die Qualität der Unternehmenskommunikation und der Investor Relations betrifft, ist nicht nur die Substanz entscheidend, sondern auch die Art und Weise, wann und wie die Informationen präsentiert werden.

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung muss zur Unternehmensstrategie passen und in diese eingebunden sein. Auch hier geht es darum, die wesentlichen Themen zu erfassen und ausgewogen darüber zu berichten. Relevant sind insbesondere die als verbesserungswürdig identifizierten Themenbereiche und die dazu angestossenen Prozesse. Zu vermeiden sind «Greenwashing» sowie das Auftreten als Wohltäter mittels externer Projekte ohne direkten Bezug zum Kerngeschäft.

Seit dem Geschäftsjahr 2023 ist ein Basisbericht zur Nachhaltigkeit für bestimmte Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben (nichtfinanzielle Berichterstattung).

 

Letzte Aktualisierung am 28. August 2026.

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